SELBSTHILFEWERK e.V.

Am 25. April 1984 gründeten junge Arbeitslose und Mitglieder des Stadtjugendringes unter der Mithilfe des Arbeitsamtes den gemeinnützigen Verein Selbsthilfewerk e. V.

Motivation war, gemeinsam Projekte zu entwickeln, und für sich selbst Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen und weitgehend selbstständig arbeiten zu können.

Von der Stadt Wolfsburg wurde das ehemalige Gebäude der Gärtnerei Gertig in der Breslauer Straße zur Verfügung gestellt.

Im November 1984 begannen die Renovierungs- und Umbauarbeiten für das erste Projekt und bereits am 31. August 1985 war die Einweihungsfeier vom Café Extrem. Gleichzeitig wurde als sogenanntes "niedrigschwelliges Angebot" eine Beratungsstelle für Erwerbslose eingerichtet.

Das Selbsthilfewerk sammelte und vermarktete als eine der ersten Institutionen in Wolfsburg Altpapier. Das alles geschah mit Hilfe des Arbeitsamtes und mit Zuschüssen der Stadt Wolfsburg.

...und was ist heute?

Das Café Extrem mit seinen vielfältigen Angeboten entwickelte sich zu einem beliebten Treff für die Laag- und Hageberger und wird immer noch vom Selbsthilfewerk e.V. betrieben.
Seit 1991 übernimmt das
Büroflott Schreibarbeiten und Verwaltungsaufgaben, wie Gehalts- und Lohnabrechnungen für Vereine und Privatpersonen.

Seit September 1995 besteht der "Laden - Secondhand für Kinder, Erwachsene und mehr". Dort findet man Textilien für Säuglinge, Teenager, Erwachsene und Senioren, Kinderwagen, Geschirr, Schuhe, Sportzubehör und vieles mehr.

Seit März 2004 gibt es den "Mobiler Hilfsdienst - Unterstützung im Alltag". Die Mitarbeiterinnen und ein Mitarbeiter übernehmen alle Arbeiten im Haushalt, im Garten, machen Einkäufe, übernehmen Betreuung nach einem Krankenhausaufenthalt, begleiten zum Arzt und vieles mehr. Mit diesem Angebot wird dazu beigetragen, dass Menschen möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können.

Im Selbsthilfewerk arbeiten rund 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Festangestellte, Auszubildende, geringfügig Beschäftigte und Aushilfen.